#rp25-Sprecherin Marie Bröckling: Wie Deepfake-Pornos straffrei bleiben

30.04.2025 - Die Journalistin hat Frauen getroffen, die unfreiwillig in täuschend echt aussehenden KI-Pornos auftauchen – sowie Täter, die Deepfake-Pornos erstellen und nie verurteilt wurden. Wie kann das sein? Was sollte die neue Regierung tun?
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Portrait Marie Bröckling
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Marie Bröckling

Ende 2024 erschien die zweiteilige Reportage "Deepfake Pornos". Manche der betroffenen Frauen, die Journalistin Marie Bröckling dafür traf, haben erst durch die Recherche von den Deepfakes erfahren. Das Besondere: Bröckling hat auch mit den Tätern gesprochen, die Deepfake-Pornos erstellen. Einen konnte sie sogar identifizieren und mit den Taten konfrontieren. Doch keiner wurde dafür verurteilt. Die Verbreitung von Deepfake-Pornos bleibt in der Praxis weitestgehend straffrei. 

Die neue Bundesregierung will – so steht es im Koalitionsvertrag – besseren Schutz vor Deepfake-Pornos. Wie kann so eine Regelung aussehen? Woran scheitert es aktuell?

Marie Bröckling ist investigative Datenjournalistin. Für CORRECTIV konzentriert sie sich auf mögliche AfD-Verbotsverfahren. Von 2020 bis 2023 hat sie aus Hongkong berichtet, hauptsächlich für NBC News. Zuletzt erschien ihr Film "Deepfake-Pornos" mit Collien Ulmen-Fernandes im ZDF.

Wie Hunderttausende Deepfake-Pornos straffrei bleiben – und was sich ändern müsste

Marie Bröckling

Zusammenfassung
Für den Film "Deepfake Pornos" (ZDF, 2024) habe ich Frauen getroffen, die unfreiwiliig in täuschend echt aussehenden KI-Pornos auftauchen. Ich habe mit den Tätern gesprochen, die die Deepfake-Pornos erstellen. Doch niemand wurde je verurteilt. Wie kann das sein? Was sollte die neue Regierung tun?
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