re:publica 25
26.-28. Mai 2025
STATION Berlin
Saba-Nur Cheema und Meron Mendel ziehen gemeinsam ein Kind groß. Auf der #rp25 erzählen sie darüber, was es bedeutet jüdisch, muslimisch, israelisch, pakistanisch, hessisch und das alles gleichzeitig zu sein. Mit viel Humor und Selbstironie berichten die beiden von ihrem Familienleben zwischen Assimilation und Abgrenzung und machen deutlich: Identität muss nicht im Entweder-oder gedacht werden.
Saba-Nur Cheema arbeitet als Politologin. Von 2015-2021 war sie pädagogische Leiterin der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt. Danach war sie Mitglied im Unabhängigen Expert*innenkreis zu Muslimfeindlichkeit der Bundesregierung, der nach den Anschlägen in Hanau berufen wurde. Heute ist Saba-Nur wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Goethe-Universität Frankfurt und forscht zu Antisemitismus in der Kindheit. Außerdem ist sie Präsidiumsmitglied des Goethe-Instituts.
Meron Mendel engagierte sich bereits früh politisch, insbesondere im jüdisch-palästinensischen Dialog. Seit 2010 ist er Direktor der Bildungsstätte Anne Frank. 2021 übernahm er eine Professur an der Frankfurt University of Applied Sciences mit dem Schwerpunkt Transnationale Soziale Arbeit. Dort lehrt er zu Themen wie Demokratiebildung, Migrationsgesellschaft und Menschenrechte.