Über die re:publica GmbH
Closing session

Photo Credit: Jan Michalko / CC BY-SA 2.0

Die re:publica GmbH veranstaltet mit der re:publica Berlin die größte Konferenz zu den Themen Internet und digitale Gesellschaft in Europa. Mehr als 19.500 TeilnehmerInnen aus 80 Ländern kamen auf der re:publica 18 an den drei Konferenztagen (insgesamt im Durchlauf) zusammen, um aktuelle Fragestellungen der digitalen Gesellschaft zu diskutieren. Die TeilnehmerInnen der re:publica bilden einen Querschnitt unserer (digitalen) Gesellschaft. Zu ihnen gehören VertreterInnen aus Wissenschaft, Politik, Unternehmen, Hackerkultur, NGOs, Medien und Marketing sowie BlogerInnen, AktivistInnen, KünstlerInnen und Social Media-ExpertInnen.
Rund 50 Prozent der SpeakerInnen auf der re:publica 18 waren weiblich. Kaum eine andere Veranstaltung mit vergleichbarer Ausrichtung kann eine ähnlich ausgewogene Struktur vorweisen.

Die aktive Beteiligung der TeilnehmerInnen macht die re:publica zu diesem einzigartigen Event. Jede/r Interessierte reicht spannende Themen, Ideen oder Projekte ein, die damit selbst Teil des Programms werden. So erreicht die re:publica eine hohe Themendiversität und außergewöhnliche Vernetzungs-Möglichkeiten.

Im Jahr 2007 von Tanja Haeusler, Andreas Gebhard, Markus Beckedahl und Johnny Hauesler gegründet, engagieren sich die Aktionäre der re:publica GmbH, newthinking communications und Spreeblick Verlag, seit über einem Jahrzehnt in den Bereichen Netzpolitik, Digitalkultur und digitale Gesellschaft.

Das breite Themenspektrum der re:publica überzeugt jedes Jahr mehr und mehr Förderer und Partner. So gibt es seit 2014 eine enge Zusammenarbeit mit dem Medienboard Berlin-Brandenburg und der MEDIA CONVENTION Berlin, dem Kongress der internationalen Medienbranche.
Die re:publica pflegt zudem enge, teils langjährige Partnerschaften mit Institutionen, Ministerien, NGOS, Unternehmen und anderen Organisationen. Dazu gehören unter Unternehmen wie Daimler AG, IBM, Microsoft, Deutsche Bank, Deutsche Telekom, Google, Deutsche Bahn AG, Telefonica oder Mozilla, politische Stiftungen (Konrad-Adenauer-Stiftung, Friedrich-Ebert-Stiftung, Heinrich-Böll-Stiftung, Friedrich-Naumann-Stiftung), Medien (ARD, ZDF, RBB, WDR), NGOs (WWF, World Data Lab) sowie Regierungsorganisationen wie die GIZ oder verschiedene Bundesministerien.

re:publica International

In 2016 fand mit der re:publica in Dublin (Irland) die erste Konferenz außerhalb Deutschlands statt. An einem Tag wurden auf drei Bühnen mit mehr als 200 interessierte TeilnehmerInnen und 33 SpeakerInnen verschiedene Fragen der digitalen Gesellschaft debattierten. Im September 2017 fand die zweite re:publica in Dublin statt.
Gleichzeitig gab es in 2017 die erste re:publica in Thessaloniki (Griechenland). Die re:publica möchte vor Ort einen neuen Raum schaffen, um die digitale Gesellschaft zu vernetzen und sich über Ideen aus dem Mittelmeerraum auszutauschen sowie bestehende Schnittstellen zur griechischen und europäischen Digital-Community zu stärken.

Ende des Jahres wird die re:publica auf afrikanischem Boden in Ghanas Hauptstadt Accra Premiere feiern: Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und die re:publica bringen das Digital-Festival zusammen nach Westafrika. Ziel der afrikanischen Ausgabe der re:publica ist es, den Dialog zu Digital-Themen zwischen Deutschland und Afrika zu stärken und die Schnittmengen von Digitalisierung und Entwicklungszusammenarbeit zu nutzen. 

Darüber hinaus wird die re:publica strategischer Partner des Deutschlandjahres USA und veranstaltet noch in diesem Jahr fünf Events in Amerika. Ab dem 01. Oktober 2018 präsentiert die Bundesregierung über ein Jahr hinweg zahlreiche Projekte, Events und Workshops in den USA. Organisiert wird das Deutschlandjahr vom Auswärtigen Amt, Goethe Institut und dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI). Neben Kultur und Kommunikation stehen dabei auch große gesellschaftliche Themen wie Digitalisierung, Energie und Demokratie auf der Tagesordnung. Den USA-Auftritt plant die re:publica in Partnerschaft mit dem Reeperbahn Festival und dem next media accelerator. Gemeinsam werden ab November 2018 fünf Veranstaltungen in LA, New York, Portland, Detroit und Austin umgesetzt.

Innovative Veranstaltungsformate rund um die Themen der digitalen Gesellschaft

Die re:publica GmbH setzt zudem regelmäßig neue, innovative Eventformate zu den Themen der digitalen Gesellschaft um und greift dabei auf ein umfassendes Netzwerk aus Partnern und Speakern zurück.

Mit den Fachkonferenzen wurden erstmalig parallel zur re:publica vier halbtägige Symposien zu den Themen digital food, digital retail, women in fintech und experience marketing angeboten, die Raum für den fachbezogenen Austausch, Wissenstransfer und Begegnung schaffen. Die Fachkonferenzen fanden am 3. und 4. Mai  2018 im Deutschen Technikmuseum Berlin statt und wurden in Kooperation mit der dfv Conference Group GmbH und der Deutscher Fachverlag GmbH veranstaltet

Mit Abschluss der re:publica 18 veranstaltete das re:publica-Team in diesem Jahr erstmals am 5. Mai 2018 im Park am Gleisdreieck das Netzfest. Während bei der re:publica vor allem digitale SpezialistInnen anzutreffen sind, richtete sich das kostenfreie Festival an ein breites Publikum: BerlinerInnen jeden Alters mit digitalem Grundwissen, die jedoch keinesfalls über spezifische Kenntnisse verfügen müssen, sondern Interesse an neuen Entwicklungen haben. 
Ein vielfältiges Rahmenprogramm für die ganze Familie, mit interaktiven Workshops, spannenden Vorträgen rund um digitale Themen, Live-Musik und vielem mehr, machte die TeilnehmerInnen wortwörtlich „netzfest“. Das Festival beleuchtete die gesellschaftlichen als auch kulturellen und technischen Veränderungen der Digitalisierung, griff aktuelle Themen und Herausforderungen auf und machte damit komplexe digitale Themen für jeden erlebbar. 

Am 1. Juni 2018 ludt das Auswärtige Amt zur dritten „Langen Nacht der Ideen“. Von 18 bis 24 Uhr fanden an ausgewählten Orten kultureller Praxis in Berlin unter dem Motto „15 Orte – 15 Ideen“ Veranstaltungen statt. Die re:publica GmbH war als Veranstaltungspartner dabei und beleuchtete im Rahmen von Keynotes, Paneldiskussionen und interaktiven “Break Out Sessions” das Thema The Human Touch – Ethik und Künstliche Intelligenz.