Digitale Freiheit und Verschlüsselung

Annett Witte, Dennis-Kenji Kipker, Ann Cathrin Riedel

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Zusammenfassung
Verschlüsselte Kommunikation begegnet uns täglich - sei es beim Online-Banking oder bei Messengern. Doch gibt es ein Recht auf Verschlüsselung vertraulicher Kommunikation? Ein neues Gutachten der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit bejaht dies ausdrücklich: Aus dem Grundgesetz lässt sich ein Recht auf Verschlüsselung ableiten.
Podiumsdiskussion
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Conference

Als die Mütter und Väter des Grundgesetzes 1948 im Parlamentarischen Rat zusammenkamen, um über den neu zu schaffenden Verfassungstext zu beraten und ihn schließlich zu verabschieden, dachte niemand an Online-Banking oder Messengerdienste. Doch was damals unter dem Thema „Fernmeldegeheimnis“ verhandelt wurde, ist auch für die verschlüsselte Kommunikation im Internet von höchster Bedeutung. Ein neues Gutachten der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit zeigt: Aus dem Grundgesetz lässt sich ein Recht auf Verschlüsselung ableiten. Das Recht auf Verschlüsselung entspricht einem digitalen Briefgeheimnis und bietet Schutz in allen grundrechtsrelevanten Dimensionen - für Individuum, Staat, Wirtschaft und Gesellschaft.

Gemeinsam mit dem Sachverständigen Dennis-Kenji Kipker, Professor für IT-Sicherheitsrecht (Hochschule Bremen) und Annett Witte, Hauptgeschäftsführerin der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, wollen wir diskutieren, was dieses Recht auf Verschlüsselung für die Politik und unseren Alltag bedeutet.

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Foto Dennis-Kenji Kipker
Professor für IT-Sicherheitsrecht
Profilbild Ann Cathrin Riedel
Geschäftsführerin