Journalistische Creator - ein neues Angebot des öffentlich-rechtlichen Rundfunk?

Jan Cremer, Johan Helmer Hein, Moritz Zimmermann

Zusammenfassung
In den USA etabliert sich eine journalistische Creator-Szene. Redakteur*innen verbreiten exklusive News auf ihren privaten Social Media-Kanälen. Die Idee ist also nicht neu, aber im öffentlich-rechtlichen Umfeld Deutschlands noch nicht angekommen. Braucht auch die ARD journalistische Creator*innen?
Debatte
Deutsch
Conference

Gerade jüngere Zielgruppen vertrauen immer häufiger Creator*innen. Entscheidend ist also, wer etwas sagt und nicht, was jemand sagt. Sollte der öffentlich-rechtliche Rundfunk also mehr in Communitys als in Audiences denken? Verliert er den „Kampf“ um Aufmerksamkeit, wenn er diesen Weg nicht geht?  

Der Hessische Rundfunk beschäftigt sich deshalb intensiv mit dem Konzept, journalistische Creator wie Formate zu entwickeln. Startpunkt wären nicht die Inhalte, sondern Personen – also Journalist*innen, die für ein bestimmtes Thema stehen. Erst im zweiten Schritt klärt sich, welche Formate und Ausspielwege, aber auch, welche Kombinationen sich daraus ergeben.   

Aber welchen Einfluss haben die Plattformlogiken und Algorithmen auf die Inhalte und deren Umsetzung? Und wie müssen wir mit journalistischen Werten umgehen, um objektiv & neutral zu bleiben, kritische Distanz zu wahren und verschiedene Perspektiven zu zeigen?   

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