KI-Einsatz in Schulen - was geht? Und was geht so gar nicht?

Nele Hirsch, Tim Krieger, Marit Hansen, Jan Schallaböck

Zusammenfassung
KI-basierte Lerntools versprechen innovatives Lernen bei gleichzeitiger Entlastung der Lehrkräfte. Welche Probleme müssen wir bedenken? Wie gehen wir mit den dabei entstehenden Daten schulpflichtiger Kinder um? Kurz: Wie sollen - und wie dürfen - wir KI an Schulen einsetzen?
Loft
Podiumsdiskussion
Deutsch
Conference

KI hilft nicht nur bei Hausaufgaben. Die Tools versprechen individuelle Lernwege und so Teilhabe und Chancengleichheit. Sie können Impulse für einen kreativen und neugierig machenden Unterricht geben. Der Fantasie scheinen dabei keine Grenzen gesetzt: Die KI gibt Feedback, antwortet als historische Person, unterstützt beim Lesen und entwickelt in Sekunden individuelle Aufgaben für die Lernenden. 

Ist KI somit die perfekte und einfache Lösung für aktuelle Bildungsherausforderungen? Welche Risiken bestehen für die Rechte von Kinder und Jugendlichen? 

Wir diskutieren anhand von Praxisbeispielen rechtliche, bildungspolitische, pädagogische und gesellschaftliche Fragestellungen:

  • Wie verändert sich die Rolle der Lehrkraft?
  • Welche Potentiale und Risiken ergeben sich für das Lernen?
  • Können und dürfen wir KI für die Kompetenzentwicklung von Lernenden nutzen? Ist das pädagogisch sinnvoll?
  • Was geschieht mit den Daten der Lernenden? Dürfen wir unsere Modelle damit trainieren?
  • Welche rechtlichen, ethischen und vernünftigen Grenzen müssen wir ziehen, um Lernende zu schützen?

Wir werden dabei nicht alle Fragen beantworten, aber vielleicht mit euch gemeinsam weitere entdecken, auf die wir als Gesellschaft Antworten finden müssen.