KI verstehen: Wie gelingt Wissensvermittlung zu KI-Systemen?

Mike Bernd , Franziska Busse , Christopher Kaschny , Dorothee Menhart

06.06.2023 11:15–12:15
Deutsch
Workshop
#KI verstehen: Wie gelingt Wissensvermittlung zu KI-Systemen? #KI
Zusammenfassung
Welche Vermittlungsansätze zur Funktionsweise und zu den gesellschaftlichen Auswirkungen von KI-Systemen sind erfolgreich? In einem interaktiven Workshop diskutieren wir diese Frage mit den Teilnehmenden anhand von drei unterschiedlichen Ansätzen aus der Praxis.

Transparenz und Nachvollziehbarkeit sind zentrale Kriterien vertrauenswürdiger KI-Systeme: Nur wer versteht, wie die Ergebnisse von KI-Anwendungen zustande kommen, kann solche Systeme selbstbestimmt nutzen.

Im Rahmen eines interaktiven Workshops betrachten wir drei Best Practices für unterschiedliche Vermittlungsansätze und diskutieren gemeinsam mit den Teilnehmenden: Wie können KI- und Bildungsexpert*innen die Funktionsweise, Ergebnisse und möglichen Auswirkungen von KI-Anwendungen allgemein verständlich vermitteln? Welche Formate sprechen welche Zielgruppe(n) an – sowohl im schulischen Bereich als auch außerhalb des institutionellen Bildungssektors? Dazu stellen drei Praxisprojekte ihre Vermittlungsansätze vor:

Der KI-Campus ist eine Lernplattform für Künstliche Intelligenz mit kostenlosen Online-Kursen, Videos und Podcasts zur Stärkung von KI- und Datenkompetenzen. Die Plattform bietet Formate in mehreren Schwierigkeitsstufen und zu unterschiedlichen Themen an: von Grundlagenwissen über KI-Systeme bis hin zu Angeboten, die gezielt die Bedürfnisse einzelner Berufsfelder abdecken, wie zum Beispiel „KI in der Medizin“. 

Das Open Roberta Lab zeigt, wie Künstliche neuronale Netze funktionieren und wie Nutzer*innen damit einen Roboter programmieren können. Da es sich beim Open Roberta Lab um eine niedrigschwellige, grafische Programmier-Umgebung handelt, können bereits Schüler*innen ab Klasse 5 die Funktionsweise von KI-Systemen im Unterricht interaktiv erlernen.

Die Debatte bringt wissenschaftliche Fakten und Perspektiven in gesellschaftliche Debatten ein – verständlich und crossmedial. Mit Live-Debatten, Videos, diversen Social Media-Formaten, Straßenumfragen, Expert*innen-Interviews und kurzen Erklärtexten greift Die Debatte Themen auf, die in Wissenschaft und Gesellschaft umstritten sind. Dabei hat das Projekt besonders die Zielgruppe der 20- bis 40-Jährigen im Blick.

Sprecher*innen