re:publica 25
26.-28. Mai 2025
STATION Berlin
Juliane Löffler, Pia Stendera, Lena von Holt, Daniel Drepper
Verändert sich die Debatte und schauen wir als Gesellschaft jetzt genauer hin, was wir früher nie sehen wollten? Warum wird vor allem über Prominente berichtet - oder kommt uns das nur vor, weil diese sich in der Aufmerksamkeitsökonomie gut klicken?
Vor welchen Herausforderungen stehen Journalist*innen, wenn sie von Quellen kontaktiert werden und ihnen Indizien oder Beweise zugespielt werden? Und laufen dann die Recherchen, wie funktionieren die Abläufe mit Quellen – und vor allem: wie schützt man diese ausreichend? Welche Rolle spielt die Unschuldsvermutung als auch ein öffentliches Interesse, und wie wägt man hier als Medium ab – gerade bei sensiblen Geschichten, die sowohl auf Seiten von Opfern wie auch Tätern große Auswirkungen auf zukünftige Lebensverläufe haben können? Welche Grenzen setzen in der Berichterstattung existierende Machtstrukturen – und seien es nur große juristische Ressourcen mit viel Einschüchterungspotential auf der Gegenseite?
Dazu lassen wir die berichten und diskutieren, die dies schon länger machen und deren Artikel und Podcasts wir alle schon gelesen oder gehört haben. Wir freuen uns auf Juliane Löffler (Der Spiegel), Lena von Holt und Pia Stendera (beide Köpfe hinter dem Podcast "Boys Club"), sowie Daniel Drepper als Moderator.
