Unsere Communities, unsere KI? Warum migrantische Organisationen über digitale Souveränität reden müssen

Nevena Nikolajević , Muhajir Hasan , Tobias Stapf , Laura Ballaschk

18.05.2026 17:30–18:30
Meet Up 2
Deutsch
Meet Up
Politik & Gesellschaft
#KI #Zivilgesellschaft #Diversity #Teilhabe & Zugang
Brauchen migrantische Organisationen eigene KI-Infrastruktur sollten sie besser mit bestehenden KI-Initiativen kooperieren? In diesem Community-Meetup möchten wir mit Euch diskutieren, wem KI-Infrastruktur gehört und wie gemeinwohlorientierte KI jenseits von Big Tech gestaltet werden kann.

Künstliche Intelligenz ist für viele migrantische Organisationen längst Arbeitsalltag – bei Übersetzungen, Beratungen, Community- oder Öffentlichkeitsarbeit. Weil digitale Infrastrukturen ihre Bedarfe oft nicht abbilden, sind viele von ihnen Early-Adopters von KI – und gleichzeitig besonders stark den Risiken von generativer KI ausgesetzt.

In diesem Meetup möchten wir mit euch eine zentrale digitalpolitische Frage diskutieren: Ist es sinnvoller, wenn migrantische Organisationen vor allem mit bestehenden gemeinnützigen KI-Initiativen kooperieren – oder brauchen sie eigene KI-Infrastrukturen, um Teilhabe, Grundrechte und digitale Souveränität zu sichern?

An diesem Meetup sollten alle teilnehmen, die zu Digitalpolitik, Zivilgesellschaft, Migration, Open Source oder KI arbeiten – oder die sich fragen, wem digitale Infrastruktur eigentlich gehört. Anhand konkreter Praxisbeispiele zeigen wir, wo kommerzielle KI-Modelle an migrantischen Bedarfen scheitern, welche Alternativen es gibt und was sich politisch, organisatorisch und finanziell ändern muss, damit gemeinwohlorientierte KI jenseits von Big Tech Realität werden kann.