Global Digital Compact: Fahrplan für eine gerechte und nachhaltige digitale Zukunft?

Marcel Dorsch, Elisa Lindinger, Geraldine de Bastion, Friederike von Franque, Katrin Fritsch

Summary
Der 2024 verabschiedete Global Digital Compact der UN umfasst Leitlinien für eine globale, gerechte und nachhaltige digitale Transformation. Hat der Compact die in ihn gesetzten Hoffnungen erfüllt? Wo steht der globale Umsetzungsprozess heute? Welche To Dos verbleiben für Politik und Gesellschaft?
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Der im September 2024 beschlossene Global Digital Compact ist das zentrale digitalpolitische Dokument der Vereinten Nationen dieser Dekade. Sein umfangreicher Entstehungs- und kritisch begleitete Beteiligungsprozess war bereits Thema auf der re:publica in den letzten zwei Jahren. Nun wollen wir auf das Ergebnis blicken und den Nachfolge- und Umsetzungsprozess beleuchten. Wo sind wir gelandet bezüglich des Schließens digitaler Divides, nachhaltiger Infrastruktur, Inklusion, Menschenrechtsbasierung, neuer Daten- und KI-Governance im internationalen System? Welche leitgebenden Mandate sind klar formuliert und welche Resonanz finden die formulierten Handlungsaufforderungen bei Mitgliedsstaaten und anderen Stakeholdern? Wir wollen auf der re:publica einen Raum bieten für eine engagierte Community und Neuinteressierte aus nationaler und international vernetzter Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Bürokratie und anderen gesellschaftlichen Gruppen, diese relevanten digitalpolitischen Entwicklungen zu diskutieren. 

Dieser Programmpunkt wird durch die Stiftung Mercator unterstützt.

Profilfoto Mann stehend vor Wand
Senior Expert Digital Change and Sustainability Transformation, Coalition for Digital Environmental Sustainability (CODES) & Umweltbundesamt (UBA)
Friederike von Franqué vor grünem Hintergrund
Referentin EU und Internationale Regelsetzung