re:publica 26
18.-20. Mai 2026
STATION Berlin
In diesem Jahr gestaltet die re:publica bereits zum dritten Mal ein Programm im Rahmen des Reeperbahn Festivals. Am 18. und 19. September, jeweils von 10 bis 17 Uhr, erwarten euch Talks, Diskussionen, Live-Podcasts und Meetups rund um Technologieentwicklung, Digitalpolitik und Digitalkultur.
Die Sprecher*innen diskutieren u.a., wie digitale Innovationen die Art und Weise verändern, wie wir Popkultur, Entertainment und Medien gestalten und konsumieren. Sie widmen sich der Verbindung von Politik und Big Tech und werfen einen Blick auf Deepfakes. Und: auf dem Reeperbahn Festival darf natürlich ein Blick auf das Zusammenspiel von Technologie und Musik sowie auf die Zukunft der Musikproduktion nicht fehlen.
Wir freuen uns auf die Autorin und Moderatorin Anna Dushime, die ihr Buch „1000 letzte Dates” im September herausbringt. Um Liebe, Dating und der Frage, wie ein Happy End für jede*persönlich aussieht, geht es auch in ihrem Gespräch mit Schauspieler und Comedian Xhem auf der re:publica Hamburg x Reeperbahn Festival-Bühne.
Die Journalistin, Autorin & Ärztin Gilda Sahebi spricht mit der Expertin für Ungleichheit Martyna Linartas darüber, was wir als Gesellschaft einer Politik der Spaltung entgegensetzen können. Moderiert wird das Gespräch von der Autorin und Aktivistin Kübra Gümüşay.
In Hamburg widmet sich der Mitgründer und kuratorische Leiter der re:publica, Markus Beckedahl, den „Tech-Bros”, ihrem Machtstreben und hinterfragt unsere Abhängigkeit von ihren Plattformen. In seinem Talk zeigt er, wie Big Tech reguliert werden könnte und erklärt, welche Alternativen wir zu ihren Produkten nutzen können.
Tech-Journalist und Futurist Janosch Delcker zeigt auf, wie Forschungseinrichtungen und Technologieunternehmen Künstliche Intelligenz mit Neurotechnologie kombinieren und wirft einen Blick in die Zukunft von gedankenlesender KI.
Mit dabei sind außerdem u.a.:
- Yasmine M’Barek und Markus Feldenkirchen mit einem Live-Podcast von „Apokalypse & Filterkaffee”
- die Aktionskünstlerin Cesy Leonard hält eine Keynote „Gegen die Gleichgültigkeit”
- der Journalist Khesrau Behroz berichtet exklusiv von der Recherche für seinen Podcast „Legion“
- der Künstler Tony Njoku präsentiert sein neues Album und spricht mit FAYIM darüber, was Veränderungen in der Musikindustrie gerade für Schwarze Artists bedeuten
- die Autorin und Kulturwissenschaftlerin Annekathrin Kohout diskutiert, wie in Sozialen Medien um Deutungsmacht gekämpft wird
- die Expertin für digitale Sexualität Madita Oeming, die Geschäftsführerin von HateAid Josephine Ballon und die Investigativ-Journalistin Patrizia Schlosser sprechen über Deepfakes und darüber, wer unsere digitalen Körper kontrolliert
- die Sprecherin des Chaos Computer Club Elina „khaleesi” Eickstädt diskutiert mit der Politikwissenschaftlerin Julia Reuschenbach darüber, wie wir den digitalen Dialog retten können
- Zum Abschluss der diesjährigen re:publica Hamburg x Reeperbahn Festival findet die Verleihung des International Music Journalism Award statt. Moderiert von Aida Baghernejad und Christoph Lindemann dient der Award als Anerkennung für großartige Einzelarbeiten, für mutige neue Formate und für journalistische Persönlichkeiten, die mit ihrem Wirken Maßstäbe setzen.
Alle weiteren Infos zur re:publica Hamburg x Reeperbahn Festival findet ihr hier.
Für das Bühnenprogramm der re:publica Hamburg am 18. und 19. September benötigt ihr ein Ticket für das Reeperbahn Festival. Hier geht’s zum Ticketshop. Die Sessions im Glanz & Gloria am Freitag sind frei zugänglich.
Die re:publica Hamburg x Reeperbahn Festival wird gefördert durch die Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Kultur und Medien.