re:publica 25
26.-28. Mai 2025
STATION Berlin
Eva Wackenreuther, Stephan Mündges, Ingrid Brodnig, Jochen Spangenberg
Anfang 2025 verkündete Meta-CEO Mark Zuckerberg, Facebook, Instagram und Threads werde das Factchecking durch externe Faktenprüfer*innen demnächst einstellen und durch sogenannte Community Notes ersetzen. Man werde in den USA starten und plane, dies sukzessive auszuweiten.
Verbunden mit den Entwicklungen bei X, aber auch generell, wirft das zahlreiche Fragen auf, die - fokussiert auf Europa - diskutiert werden, darunter:
- Verbreitung von Desinformation: Akteur*innen und Profiteur*innen sowie Bedeutung für die Demokratie
- Factchecking als Antwort? Vorteile und Grenzen
- Rolle der Plattformen (z. B. Meta) und Medien
- Wer macht was, wie und warum, und was bringt das
- Factchecking und Journalismus: ein und dasselbe
- Welche Zielgruppen werden mit Faktenprüfungen erreicht
- Aufzeigen von „Best Practices“, Strategien der Vermittlung
- Factchecking als Geschäftsmodell und entsprechende Abhängigkeiten
- Regulatorische Aspekte (insb. DSA)
- Bedeutung von künstlicher Intelligenz beim Verbreiten und Analysieren von Inhalten
- Herausforderungen der Zukunft
Die Teilnehmenden bringen unterschiedliche Erfahrungen und Expertise ein und teilen diese interaktiv mit dem Publikum.