Who cares about internationale Digitalpolitik? Was erwarten wir vom UN Global Digital Compact 2024

Marcel Dorsch, Friederike von Franque, Elisa Lindinger, Geraldine de Bastion

Zusammenfassung
Im September 2024 soll der Global Digital Compact der UN wesentliche Weichen stellen für eine globale Digitalpolitik, die Nachhaltigkeit, Freiheit und Teilhabe im digitalen Zeitalter sicherstellt. Was ist zu erwarten, wie positioniert sich Deutschland und was sagen Zivilgesellschaft & Wissenschaft?
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2024 ist das Jahr globaler Digitalpolitik! Im Rahmen des wichtigen Zukunftsgipfels der UN soll ein globaler Digitalpakt verabschiedet werden.

Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Tech-Community und private Akteure sind zwar über Beteiligungsformate einbezogen, die offiziellen Verhandlungen sind aber letztendlich zwischenstaatlich organisiert. Zu erwarten sind Beschlüsse zur besseren Nutzung digitaler Technologien für die globalen Nachhaltigkeitsziele oder zu weltweiten Rahmenbedingungen für die Anwendung von KI. Vorschläge zu Neuerungen in der globalen Internet Governance werden gerade in Europa kontrovers diskutiert, da einige eine Schwächung etablierter Multi-Stakeholder-Modelle befürchten.   

Derweil haben Anfang des Jahres die Bundesregierung eine Internationale Digitalstrategie und das neu geschaffene UN AI Advisory Body erste Empfehlungen vorgelegt. Schon in 2023 hat die deutsche Zivilgesellschaft ein erstes Positionspapier zum Digitalpakt veröffentlicht.

Das Panel ist ein Angebot dieses wichtige Gestaltungsfenster öffentlich und kritisch zu beleuchten.

Profilfoto Mann stehend vor Wand
Senior Expert Digital Change and Sustainability Transformation, Coalition for Digital Environmental Sustainability (CODES) & Umweltbundesamt (UBA)
Friederike von Franqué vor grünem Hintergrund
Referentin EU und Internationale Regelsetzung